Heuschnupfen
Der Frühling hat Einzug gehalten in Deutschland. Die meisten freut es, einige stöhnen aber darüber, da sie nun wieder mit ihrer alljährlich auftretenden Allergie – dem Heuschnupfen – zu kämpfen haben. Die Allergische Rhinitis (auch allergischer Schnupfen, speziell für pollenbedingte allergische Rhinitis Heuschnupfen oder Pollinose) ist eine Erkrankung des atopischen Formenkreises, zu dem weiterhin auch die Neurodermitis zählt. Diese Krankheiten werden durch Abwehrmoleküle (Immunglobulin E) des Körpers hervorgerufene Entzündungen gekennzeichnet. Sie betreffen die oberen Luftwege und gehen mit einer hohen Zahl an Begleiterkrankungen (Komorbidität) einher. So können sie auch zu anderen Atemwegserkrankungen wie Asthma und Sinusitis (Entzündung der Nasennebenhöhlen) führen.
Die Erkrankung beginnt meistens im frühen Kindesalter und führt über Jahrzehnte zur deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die gesundheitlichen Auswirkungen betreffen das Sozialleben, die schulische Leistungsfähigkeit und auch die Arbeitsproduktivität. Je nach Quelle kann man bei 15 bis 20jährigen davon ausgehen, dass etwa 30% unter dieser Krankheit leiden.
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de


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