Wie gefährlich sind Energydrinks?

Energydrinks verbieten?

Ist ein Verbot der süßen Wachmacher sinnvoll?

Sie schmecken süß, sind quietschig bunt und sie sollen den ultimativen Energiekick geben. Energydrinks werden vor allem bei Jugendlichen immer beliebter. Doch welche Gefahren bergen diese Getränke. Sind sie wirklich so gefährlich, wie in den Medien immer berichtet wird? Ist ein Verbot wirklich nötig? Oder ist das nur viel heiße Luft um nichts?

In den Medien läuft fast wöchentlich ein Bericht über Energydrinks im Fernsehen. Dort heißt es immer wieder, dass die Muntermacher eine große Gefahr gerade für Jugendliche sind und immer wieder wird von den Auswirkungen auf den Körper und die Gesundheit geredet. In Energydrinks ist besonders die Mischung aus Koffein und Taurin gefährlich. Gemischt mit Zucker nimmt man sehr schnell viel zu viel von dem süßen Getränk zu sich. Man neigt automatisch dazu, zu viel zu oft von diesen Drinks zu sich zu nehmen, denn ohne die nötige Dosis Koffein bleibt der Körper verschlafen und man wird nicht richtig „wach“. Der Körper gewöhnt sich an den Zustand der vermehrten Koffeineinnahme und braucht irgendwann das Koffein, um überhaupt den „Normalzustand“ zu erreichen, ähnlich wie beim Kaffee. Denn schließlich benötigen viele Menschen morgens die Tasse Kaffee, um frisch in den Tag zu starten.

Ein weiterer Trend geht in die Richtung auf Partys die Energydrinks mit hochdosiertem Alkohol zu mischen. „Wodka Energy“ heißt das Ganze dann zum Beispiel. Mit Alkohol vermischt wird das ganze dann noch gefährlicher, merkt man die Auswirkungen auf den Körper dann nur noch vermindert.

Foodwatch will ein Verbot von Energydrinks

Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch ist für ein Verkaufsverbot und sieht Handlungsbedarf in der Politik. Die SPD Fraktion setzt sich daher bereits für ein Verkaufsverbot für Minderjährige ein. Die CSU dagegen sieht in einem Verbot wenig Sinn. Vor allem sollte auf Aufklärung und Vernunft gesetzt werden, so der Bundesernährungsminister Christian Schmidt. Doch Kardiologen warnen vor einem weiteren Verkauf an Jugendliche. So seien die genauen Auswirkungen auf die Gesundheit der angeblichen Energielieferanten noch gar nicht genau erforscht heißt es dort. Immer wieder sind von Herz-Rhythmus Störungen in Verbindung mit den Koffeinbomben die Rede. Doch der genaue Zusammenhang ist noch nicht klar.

Aufklärung statt Verbot?

So spalten sich die Meinungen nach Sinn und Unsinn im Bezug auf ein Verkaufsverbot für Energydrinks an Jugendliche. Eines ist sicher. Weder Aufklärung noch ein Verkaufsverbot wird die ultimative Lösung bringen. Schließlich gibt immer Wege, ein Verbot zu umgehen – zum Beispiel dadurch, den älteren Bruder zum Kaufen zu schicken. Genauso wie auch sachliche Aufklärung an manchen Jugendlichen abprallen wird. Wahrscheinlich wäre eine Mischung aus beidem ideal, um die größtmögliche Masse an Jugendlichen anzusprechen. Zumindest bis die Auswirkungen auf den Körper geklärt sind.

Bildquelle: andi-h / pixelio.de

 

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17. September 2015 von Matthias
Kategorien: Gesunde Ernährung, Gesundheit Allgemein | Schlagwörter: , , , , | Schreibe einen Kommentar

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